Kontakt
Termine
Nachrichten
Gottesdienste
Unsere Kirchen
Im Lexicon für Franken heißt es: "Die Religion zu Eichenhausen ist die Römischkatholische. Die Dorfkirche ist klein und durch kein bedeutendes Monument merkwürdig. Die geistlichen Handlungen verrichtet der Pfarrer zu Wülfershausen durch einen Kaplan. Beide sind jedesmal aus der Benediktinerabtei St. Stephan zu Würzburg. Dicht an der Eichenhäuser Kirche liegt der Gottesacker. Daneben die von 32 Kindern besuchte Schule."
Im Jahr 1509 erließ Bischof Laurentius von Bibra einen Ablassbrief zum Zwecke der Erbauung einer der Hl. Mutter Anna geweihten Kapelle, um "für das Heil der Seelen durch ein geeignetes Mittel Vorsorge zu treffen".
Ludwig von Boyneburg (1631-1708) hat ein sehr gut erhaltenes Monument mit den Wappen seiner Ahnen errichten lassen. In der Mitte der Grabplatte ist die Inschrift zu lesen:
Wappen und Grabinschrift des Dominus Ludwicus von Boyneburg zu Lengsfeld de Castro Eichenhausen 1707
Rundum den Rand prangen als Begrenzung die Wappen der Familien seiner 16 Ururgroßeltern. Die Grabplatte ist heute in der St. Anna-Kirche zu sehen.
Die Glocken wurden den Heiligen St. Anna, St. Sebastian und St. Josef geweiht.
Östlich des Pfarrhauses liegt die neue Pfarrkirche St. Vitus, erbaut im Jahre 1962/63 von dem Kirchenbauarchitekten Erwin van Aaken.
Sie stellt einen, schlichten, modernen, einräumigen Sakralbau aus Beton und Glas dar, der nur aus seiner Zeit erklärbar ist, und trat an die Stelle der zu klein gewordenen, alten, im Jahre 1607 von Pater Gullmann errichteten Kirche. Damals blieb die untere Turmhälfte (Julius-Echter-Turm) erhalten.
1962/63 wurde beim Kirchenneubau der gesamte bestehende Turm mit seinen Abmessungen belassen.
St. Stephanuskapelle
Nahe der Bundesstraße 279 liegt auf einer leichten Anhöhe die romanisch/spätgotische Friedhofskapelle St.Stephan, im Volksmund „Stöffskirch" genannt, umgeben vom Friedhof. Der „alte" Friedhof lag um die allererste Pfarrkirche St. Vitus vor 1607 und innerhalb der schützenden Kirchenburg im Dorf. Da dieser Begräbnisplatz durch die anwachsende Bevölkerung zu eng war, wurde vom alten Klosterhofbesitz im Jahre 1507 Ackerland als neuer Friedhof „abgetreten".
Auf diesem Grundstück stand wohl schon damals ein kleines „Stephanuskapellchen", wohl aus dem 13.Jahrhundert.
1507 wurde das aus dieser Zeit stammende Kapellchen durch ein Langhaus (Erbauer unbekannt) vergrößert. Es ist anzunehmen, dass das Kloster die Kapellenerweiterung durchführte, zumal das Bauwerk auf dem Stephanshofgut steht, dessen Eigentümer das Kloster war. Das Hofgut wurde später verkauft mit der Auflage, dass der neue Eigner täglich das Gebetsläuten „Angelusläuten" besorgen musste.
Die Kreuzweg-Stationen innerhalb der zwei Meter hohen Mauer des Friedhofs wurden 1863 aufgestellt und eingeweiht. Sie wurden von einem „Guttäter" gestiftet. Sie dokumentieren das handwerkliche Kunstverständnis eines genialen, aber unbekannten Steinmetzmeisters.
Die Lourdesgrotte an der östlichen Kapellenwand, ebenfalls eine Stiftung, stammt aus dem Jahre 1896, und ist auch noch heute für fromme und hilfsbedürftige Menschen sehr oft Zufluchtsort.
In dem der St. Stephanuskapelle nahegelegenen Ortsteil „Anger" sind zwar keine Gebäude mehr aus dem 13. Jahrhundert erhalten, aber seine zwei- bis dreihundert Jahre hat so manches Haus überstanden. Einzelne Fachwerkhäuser zeigen mit reich geschnitzten Balken, Eckpfosten, Holzzahnschnittverzierungen und mit der Margerite als Mittelpunkt der geschwungenen Andreaskreuze handwerkliches Können und Wohlhabenheit seiner damaligen Bürger.
Die Ortschaft Saal wird erstmals 789 in Urkunden genannt.
Die Bauzeit der ersten Filialkirche ist unbekannt. Sie entstand wahrscheinlich um 1300. Erstmals um 1450 schriftlich erwähnt. Ein Zeugnis dieser Zeit ist die spätgotische, reich verzierte und gestaltete Sakramentnische neben dem Hochaltar. In den Folgejahrzehnten wird das Gotteshaus mehrfach erweitert.
Im Jahre 1598, nach der Trennung von Wülfershausen, wird von Fürstbischof Julius Echter Saal zur eigenständigen Pfarrei erhoben (Wappenschild von 1618 im Innenraum der Kirche). Die Kirchenstiftung baut an der Herrengasse ein Pfarrhaus.
Im 17. Jahrhundert war die Kirche nebst Wehranlage ringsum von Gaden (fensterlose Vorratslager), einem Gottesacker (Friedhof) und einer Mauer umgeben. An deren Außenseite befand sich ein Wassergraben mit Ziehbrücke. Der heute noch vorhandene Wehrturm mit Echter-Wappen und Inschrift war der einzige Durchgang. Die heutige Pfarrkirche stammt aus den Jahren 1976 /77.
Vom Vorgängerbau übernahm man den Chor- und Glockenturm, das Mittelschiff mit dem anno 1736 gebauten neugotischem Westportal. Dieses diente von jeher als Haupteingang.
Im Innenraum blieben die Altäre, die Empore, der bebilderte Kreuzweg und die Kanzel erhalten.
Das um 1708 gefertigte und reich verzierte barocke Taufbecken ist noch in Benutzung.
Zwei Bildstöcke stehen an der Pfarrkirche: Ein kunstvolles Pieta-Relief (Schmerzhafte Mutter) von 1609 und die Statue vom „Gegeißelten Heiland“ aus dem Jahr 1758.
Ursprünglich war das Kirchenpatrozinium zu Ehren der Himmelfahrt Mariens. Weihbischof Alfons Kempf konsekrierte 1977 die neue Pfarrkirche zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit.
Evangelisch-Lutherische Kirche
Bis zum Jahr 1900 waren alle Bürger Saals katholisch.
Durch Zuzug evangelischer Mitbürger in den Folgejahren sowie Flüchtlingen und Heimatvertriebenen war der Bau eines eigenen Gotteshauses notwendig geworden. Die Einweihung der Erlöserkirche an der Kleineibstädter Straße war am 29.11.1953.
Vierzehntägig finden Gottesdienste statt. Betreut wird die kleine Christengemeinde von Diakonin Cornelia Dennerlein, Ortsteil Waltershausen.
Eingebettet in Wiesen und Felder liegt der Findelberg außerhalb des Ortes Saal an der Saale auf einer Anhöhe.
Der Wallfahrtsort gilt als eines der alten Pilgerziele im Grabfeld. Erstmals 1445 urkundlich erwähnt, entwickelte er sich im Lauf seiner Geschichte zeitweise zu einem bedeutenden Wallfahrtsort des Bistums Würzburg.
Gruppen in unserer Pfarreiengemeinschaft
- Ministranten
- Jugendgruppen
Seniorenkreise
Sehr geehrte Trauernde!
Sie mussten Abschied nehmen von einem lieben Menschen?
Wir fühlen uns mit Ihnen in der Trauer verbunden und möchten Ihnen unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen.
Der Auftrag, Trauernden beizustehen gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Christengemeinschaft. Frauen aus unserer Pfarreiengemeinschaft haben sich bereit erklärt, sich in besonderer Weise Zeit für Trauernde zu nehmen. Die Frauen nehmen sich Zeit zum Gespräch, zum Zuhören und versuchen ein Stück des Trauerweges mit Ihnen zu gehen.
Die Frauen haben sich durch ein Einführungsseminar für Trauerbegleitung auf ihre Tätigkeit vorbereitet und haben sich zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Einige Wochen nach dem Begräbnis eines Angehörigen wird sich eine Trauerbegleiterin bei Ihnen melden um mit Ihnen evtl. einen Besuch zu vereinbaren. Natürlich können Sie auch ablehnen.
Mit einem Außenstehenden zu reden, kann einfach gut tun. Die Häufigkeit, die Intensität und Dauer bestimmen die Trauernden selbst.
Wir würden uns freuen, wenn dieser ehrenamtliche Dienst in unserer Pfarreiengemeinschaft vielen zur Hilfe wird.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen Trost, Gesundheit, Zuversicht und Gottes reichen Segen für jeden neuen Tag.
Gebet
Gott, Du hast mir einen Mund geschenkt, -
ich klage Dir mein Leid.
Gott, Du hast mir ein Herz geschenkt, -
es ist mir schwer geworden.
Gott, Du hast mir Augen geschenkt, -
sie sind voller Tränen.
Gott, Du hast mir Ohren geschenkt, -
ich bin taub für Zuspruch und Trost.
Gott, Du hast mir Hände geschenkt, -
sie können nicht mehr helfen.
Gott, Du hast mir Füße geschenkt, -
ich bin wie gelähmt.
Gott, Du hast mir das Liebste genommen, -
schenke mir Deinen Trost.
Amen.
- Musikgruppen
- Singkreise
- Lektorenteam
- Wortgottesdienstbeauftragte
- Frauenbund
Möchten Sie eine der Gruppen näher kennenlernen?
Oder möchten Sie gerne Ihre Talente einbringen?
Dann sprechen Sie uns bitte an. Pater Jose stellt gerne einen Kontakt her und steht für Fragen zur Verfügung.
Gruppen in den Pfarreien
Wir können aus Erfahrung sagen:
"Mach mit, bei uns geht die Post ab."
Es gibt viele Gründe zu uns zu kommen:
- Spaß haben, auch in der Kirche.
- Wir ministrieren in Gruppen.
- Freundschaften schließen.
- Bei uns ist keiner alleine.
- Es gibt viele Aktionen (Ausflüge, Besichtigungen, Kino, usw. )
Wenn Du Wünsche, Anliegen hast oder Du etwas ändern möchtest, spreche die OMIs (Oberministranten), den Pfarrer oder einen der Pfarrgemeinderäte einfach an.
Einige Wülfershäuser zieht es auf Wallfahrt, um "mit den Füßen zu beten".
Hier ist auch Vierzehnheiligen, nahe Bad Staffelstein, das Ziel. Nach der Überlieferung erschien dort einem Schäfer des Klosters Langheim 1445 das Jesuskind im Kreise anderer Kinder. Diese stellten sich als die vierzehn Nothelfer vor und verlangten, dass für sie eine Kapelle gebaut würde. Diese Erscheinung war der Grundstein für eine der bekanntesten Wallfahrtskirchen Bayerns. Die Basilika gehört heute zu den bedeutendsten Barockbauten Bayerns. Betreut wird der Gnadenort von Franziskaner-Brüdern, die dort leben und arbeiten.
Aus welchen Motiven Menschen an einer Wallfahrt teilnehmen, ist wohl sehr individuell. Gottvertrauen wird aber sicher immer eine Rolle spielen.
Die barocke Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen wurde von dem berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut und erst vor wenigen Jahren umfassend renoviert. Vom 15. Jahrhundert bis heute streben Wallfahrer nach Vierzehnheiligen, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte, um den Schutz der 14 Nothelfer zu erbitten.




